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PANTARHEI ADVISORS.

DIE UNTERNEHMENSBERATUNG FÜR KOMMUNIKATION.DIE UNTERNEHMENSBERATUNG FÜR KOMMUNIKATION.

Unser Name ist Programm*.

In einem Umfeld hoher Veränderungsdynamik und zunehmender Komplexität finden wir zukunftsweisende Antworten auf Ihre kommunikativen Herausforderungen. In Österreich und in Europa.

* panta rhei (altgriechisch πάντα ῥεῖ) ist ein auf den griechischen Philosophen Heraklit
zurückgeführter Aphorismus, dessen Übersetzung im Deutschen „alles fließt“ bedeutet.

Breakfast-Debatte im Europäischen Parlament.

Die Zukunft von Kunststoffen.

Am 25. September 2018 lud Lukas Mandl, Abgeordneter zum Europäischen Parlament, zu einer Breakfast-Debatte im Europäischen Parlament mit dem Thema „Plastics: Part of the problem or ready for the future?“.

Mit rund 55 Stakeholdern aus den für den politischen Diskurs relevanten Unternehmen, Interessensvertretern vonseiten der Industrie und NGOs sowie Politikern und Mitarbeitern aus den Institutionen der Europäischen Union war eine offene und spannende Diskussion garantiert.

Dementsprechend bestand das Expertenpanel auch aus einer hochkarätigen Runde: Manfred Stanek, CEO der Greiner Packaging International, Bart Vandewaetere, Head of Communications and Governmental Affairs von Nestlé, Julia Riss, Brüssel-Büroleiterin der REWE Gruppe, Mark Demesmaeker, Abgeordneter zum Europäischen Parlament, Hugo Schally, Head of Sustainable Production der EU-Kommission sowie Justine Maillot, EU-Policy Officer der Rethink Plastics Alliance.

Die zentrale Frage der rund einstündigen Diskussion war der nachhaltige Umgang unserer Gesellschaft mit Kunststoffprodukten. Zudem war es das Ziel, die wichtigsten Meinungen und Standpunkte aus Sicht der produzierenden Industrie und ihrer Wertschöpfungskette bis zu den Handelsunternehmen, Politik und Zivilgesellschaft aufzufangen und gleichzeitig offene Fragen zu klären.

Ein koordinierter globaler Ansatz.

Dabei wurde vor allem, mit Rücksicht auf die produzierenden Unternehmen, auf die erhebliche politische und ökologische Signifikanz von Kunststoffprodukten hingewiesen. Die Aufgabe der Politik sollte es nicht sein, die ökonomische Stärke dieses Sektors zu beeinträchtigen. Für die Umwelt schädliche Produkte können beispielsweise durch bestehende Alternativprodukte ersetzt werden. Dort wo es tatsächlich keine – etwa auch in der Gesamtökobilanz – nachhaltigeren Alternativen zu Kunststoffprodukten gibt, ist ein klares Bekenntnis zu Kunststoffprodukten vonnöten. Die Teilnehmer waren sich einig, dass der Rezyklatanteil in den Produkten signifikant steigen muss. Um diesen Schritt zu schaffen, schlagen die produzierenden Kunststoffunternehmen vor, die Märkte in den Wissenstransfer für die Erforschung und Verbesserung der aktuellen Recyclingmethoden besser einzubinden. Ziel sollte es sein, neue Produkte im Produktdesign, in der Materialstruktur und im Produktionsprozess nachhaltiger zu gestalten.

Die Debatte ergab, dass es eines koordinierten globalen Ansatzes im Umgang mit Kunststoffprodukten sowie einer funktionierenden Abfallwirtschaft bedarf. Ebenso war die Debatte eine ideale Möglichkeit, eine Plattform für konstruktiven und inhaltlich wertvollen Meinungsaustausch für alle beteiligten Stakeholder zu schaffen. Das Commitment besteht, weiterhin zu einer gemeinsamen Lösung für den nachhaltigen Umgang mit Kunststoffprodukten beizutragen. Eine europäische Lösung soll den Grundstein für einen global nachhaltigen Umgang mit Kunststoff als Wertstoff schaffen.

Hintergrund der Veranstaltung.

Im Zuge des Kreislaufwirtschaft-Pakets der Europäischen Kommission hat diese im Jänner 2018 eine umfassende Strategie zum Umgang mit Kunststoffen veröffentlicht. Im Mai 2018 folgte der Legislativvorschlag für eine Richtlinie zur Verringerung der Auswirkungen von Einwegkunststoffprodukten auf die Umwelt. Dieser Vorschlag sieht vor, den Umgang mit den zehn am häufigsten an Stränden bzw. in Meeren gefundenen Einwegkunststoffprodukte zu regulieren.

Das Europäische Parlament behandelte den Vorschlag der Kommission im federführenden Umweltausschuss unter der Leitung der belgischen Abgeordneten Frédérique Ries. Die großen inhaltlichen Differenzen im Parlament spiegelten sich durch die insgesamt über 1.200 Änderungsvorschläge wieder.

Der österreichische ÖVP-Abgeordnete Lukas Mandl veranstaltete im Zuge dessen gemeinsam mit der österreichischen Wirtschaftskammer und Greiner Packaging International die Breakfast-Debatte zu den aktuellen Diskussionen. Die Veranstaltung hatte zum Ziel, hochrangige Vertreter aus der Kunststoffindustrie und ihrer nachgelagerten Wertschöpfungsketten, NGOs, Vertreter der europäischen Institutionen und Interessensvertreter aus der Zivilgesellschaft zusammenzuführen, um einen offenen Meinungsaustausch führen zu können.

Photograph: Michael Ball

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